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Buchpreis 2004 - Pressestimmen

Zu dem Roman: "Ohne Maria" von Wolfgang Schömel

»... So entsteht ein faszinierendes Bild eines Mannes, der zerbricht an den Anforderungen des Lebens ... Wolfgang Schömel ist ein Buch gelungen, das ein treffliches Zeitbild ist. ...«
Friedrich G. Stern (Nürnberger Zeitung, 25.1.2005)

»... Deutlich steht dieser Text unter der Anspannung, den Skandal der menschlichen Existenz nachweisen zu müssen. Gleichzeitig spürt man das Kalkül des Autors, die Spontaneität eines Erfahrungsberichts durch raffinierte Vorausdeutungen zu brechen und damit die Spannung zu schüren - was durchaus gelingt. Man liest dieses radikale Buch nicht ohne Beklemmung; und man läse es vielleicht nicht zu Ende, wenn es weniger spannend wäre. 62 Kapitel lang wird jeder braven bürgerlichen Selbstzufriedenheit der Kampf angesagt. ...«
Martin Krumbholz (Neue Zürcher Zeitung, 19.1.2005)

»... Denn Wolfgang Schömel kann erzählen: selbstsicher, in einer gekonnten Verschlingung der Erzählebenen und mit einer ebenso ernsten wie eleganten Sprache ...«
Holger Schlodder (Darmstädter Echo, 20.12.2004)

»Wolfgang Schömel überrascht in seinem ersten Roman "Ohne Maria" mit einer spannenden, geheimnisvollen Story. ...
Hinter dem vermeintlichen Jammerstück versteckt sich eine spannende Spurensuche ...«
Volker Hage (Der Spiegel, 15.11.2004)

»... Schömel hat mit "Ohne Maria" ein so kluges wie desillusionierendes Buch geschrieben. In drei kunstvoll verschlungenen Erzähl- und Reflexionsebenen kundschaftet der Autor die Seelenlandschaft eines heillos getriebenen Menschen unserer Zeit präzise aus. ....«
(Rheinischer Merkur, 7.10.2004)

»... Wolfgang Schömels Roman entwirft zwar über 300 Seiten hinweg das Psychogramm eines Trauernden, aber man wird dennoch nicht müde, diesen Roman weiter und weiter zu lesen. Weil es Schömel gelingt, einen für diesen die Introspektion kultivierenden Einzelgänger zu interessieren. Und weil es dieses schnörkellos erzählte Buch versteht, sich von Zwischentönen zu nähren. Es ist die unprätentiöse Schlichtheit dieser Prosa, die für sie einnimmt. ...«
Christoph Schreiner (Saarbrücker Zeitung, 11.9.2004)

»... In der Erwähltheit findet der Schwermütige Genugtuung. Einen solchen Virtuosen der Traurigkeit porträtiert Wolfgang Schömel in seinem Romandebüt. ...
Mit seismographischem Gespür für Erschütterungen schreibt sich der Autor in die Seelenwelt eines trauernden Mannes hinein. ...«
Andrea Neuhaus (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.9.2004)

»... Mit seiner Gedankentiefe und Sprachkraft ist "Ohne Maria" ein Solitär in der jüngeren deutschen Literatur.«
Martin Brinkmann (Financial Times Deutschland, 20.8.2004)

» ... In seinem Roman "Ohne Maria" erzählt Wolfgang Schömel die groteske Geschichte eines liebeskranken Verlierers, und er tut es mit soviel melancholischem Charme und mit soviel Tragikkomödie, daß man den Helden aus Solidarität umarmen möchte. ...
Das ist die Lebensbilanz eines ängstlichen und einsamen Manns, geschrieben lakonisch bis an die Schmerzgrenze, das gefällt mir.«
Paul Kersten (NDR-Kulturjournal, 26.7.2004)


"Ohne Maria"
- Roman -
Wolfgang Schömel
Stuttgart 2004, gebunden mit Schutzumschlag, 299 Seiten
EUR [D] 19,00 / sFr 34,40 / Verlag Klett-Cotta
ISBN: 3-608-93570-3
Foto vom Bucheinband OHNE MARIA - Roman - von Wolfgang Schömel